Morgen geht es weiter nach Dubai. Ich möchte sehen, wie pleite die Beduinen wirklich sind. “Golden Sand” heißt das Hotel, mal sehen wie golden der Sand wirklich ist. Man hat mir schon erzählt, dass 2 Tage ausreichend sind, länger möchte ich auch nicht. Überhaupt passt es mir gar nicht so sehr, mein Geld bei den Arabern zu lassen. Seit 10/11 hatte ich mir vorgenommen, mein Geld in anderen als muslimischen Ländern auszugeben, ich unterstütze keine Killerfreunde.
Arabian views
Auch hier in Asien habe ich für’s erste genug gesehen. Lärm, verstopfte Straßen, abgeschottete Hotels und versteckte Armut. Wenn Deutschland es nicht schafft, sich auf dem Weltmarkt gegen solche Länder zu behaupten, liegt es lediglich am versauten, künstlich vom Staat erzeugten Wohlstand. Wenn ich an Deutschland denke, kommen mit junge Paare mit dicken Ärschen, die händchenhaltend mit vollen Wägen durch Aldis schlendern, in den Sinn. Leute, die vom Staat bzahlte Kuren und Zahnspangen für ihre 2 dicken Kinder für normal halten. Leben auf Pump und Trägheit, so stelle ich mir das Bild eines verlierenden Europas vor, große Ansprüche und wenig Leistung.
Ich hoffe, die Klientelpolitik der neuen schwarz/gelben Regierung wird einen Anstoß in die andere Richtung geben. Natürlich ist die Steuersenkungspolitik nur über Schulden zu bezahlen, aber so sehe ich wenigstens etwas von meinem Geld wieder, so sind es die Schulden aller.
Das nächste mal werde ich meine Neffen und Hannes mitnehmen. Sie sollen sehen, wie die Welt tickt. Sie sollen keine Kleinbürger werden, sie sollen offen für die Welt sein. Sie sollen sehen, wie es im Rest der Welt zugeht. Sie sollen sehen, was es heißt, ohne soziale Absicherung und soziale Leistungen zu leben. Sie sollen sehen, wieviel Dreck es auf der Welt gibt und wo der ganze CO2-Ausstoß herkommt. Es wird ihnen gut tun.
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