Späte Einsichten?

MafiaIch bin überrascht darüber, wie treuselig Leute noch immer auf mich zukommen und aus der Westentasche über die Verhältnisse in der Burlafinger Tennisabteilung plaudern. Warum erzählen sie das alles mir? Ich bin out! Sie müssen jetzt selber mit ihren Missständen aufräumen.

Ich habe den Eindruck, dass bei einigen die späte Einsicht Einzug gehalten hat, dass doch einiges in ihrer Abteilung schief läuft. Ich habe auch den Eindruck, dass das durchgepeitschte “Wegstimmen” der eigenen Mitgliederrechte bei der letzten Mitgliederversammlung so manchem gar nicht mehr in den Kram passt. Sie haben sich die Werkzeuge um diese Clique zu kontrollieren selbst weggenommen. Das war ein Fehler. Das ist wie im AKW den Notschalter auszubauen!

Als ich diesen Antrag stellte, hat manch einer die Tragweite einer solchen Entscheidung gar nicht erfasst. Es ist ja auch schwierig, wenn vorne Saumweber mit seinem mächtigen Körper Diskussionen untersagt und unterbindet … und der Chef jeden Widersacher und Nachfrager als illoyal und vereinsschädigend darstellt und auf diese Weise mundtot macht. Das kann keinem mündigen Bürger passen, dass ist Filz.

Und es kann auch nicht so falsch gewesen sein, dieser Abteilungsleitung Korrektheit abverlangen zu wollen und Kontrollmechanismen zu fordern, so wie man es in einem Verein eigentlich als selbstverständlich erwartet. Sie haben sich ja erfolgreich gegen Kontrollen gewehrt, man kann nur spekulieren warum. Hier sitzen noch immer die Leute mit gestörtem Verhältnis zum Geld anderer. Die gleichen Leute, die es normal finden, Barkassen zu Hause und ohne Belege und Nachweise zu verwahren und deren Offenlegung verweigern, sollen sich weiter um Finanzen kümmern? Leute, die Rechnungen und Quittungen als überflüssig bezeichnen, verwalten und verantworten Gemeinschaftsgelder? Leute, die Kontenvollmachten in der Familie durchreichen, sollen Zahlungen verantworten? Das ist ein Witz! Ich kann den Burlafingern nur wünschen, dass sie aus ihrer Tennis-Abteilung wieder einen offenen, modernen Sportverein machen, dem man gerne beitritt und in dem seriöse Leute Verantwortung tragen. Solange Bierlaster Umwege fahren ist diese Abteilung davon weiter entfernt denn je.

Auf der anderen Seite ist die Truppe immer wieder für eine billige Dorfschlagzeile gut. Hier leisten sie ausnahmsweise mal gute Arbeit, denn es gibt nichts interessanteres als Personen (das habe ich von Matthias gelernt). So schläft der Laden in jedem Fall nicht ein und man hat stammtischmäßig immer was zu quatschen, Prost.

Leider ist das eine sehr fatalistische Sicht der Dinge, denn es ist ein Drama, dass die Auswirkungen so weit gingen, dass Unbeteiligte dran glauben mussten. Die Juniorenmannschaft konnte nun wirklich nichts für das ganze Theater, wurde aber vom Clan durch Aufstiegsverhinderung in härtester Weise abgestraft … etwa weil da noch Johannes Wilhelm stand? … bad vibrations!

Besoffen?

Grob Unsportliche

Man hat mir erzählt, dass der Sportwart Marcus Klein mittlerweile öffentlich seinen Zerstörungsakt der Juniorenmannschaft als gerechtfertigt darstellt. “Die Jungs stünden sowieso nur besoffen auf dem Platz …” ist der Tenor. Jetzt ist der Bock fett!

Diese Jungs standen bestimmt noch nie so besoffen auf dem Platz, wie ich und meine Kollegen in der Jugendzeit. Und was gibt es dagegen zu sagen, wenn ein paar heranwachsende Männer mal 2 Bier trinken und lachen? Diese Jungs sind eine Saison lang durch Nord-Schwaben gefahren und haben sich ihren Aufstieg mit viel Schweiß und Zeit erkämpft. Viele andere hatten im Hintergrund mitgeholfen und keine Mühen und Kosten gescheut, um diesen Erfolg zu ermöglichen. Solange, bis es ihnen ein von hinten getriebener Sportwart, ohne Mumm in den Knochen, kaputtklickt … und sie am Ende mit Dreck bewirft.

Für alle Betroffenen ist es zutieftst bedauerlich zusehen zu müssen, wie ein Familien-Clan und seine hörigen Helfer den Sport einer ganzen Abteilung kaputt machen. Bye, bye Burlafinger Tennis!