Hallo Hans,
erst einmal vielen Dank für Deine Antwort. So ist man das gar nicht gewohnt von dieser Abteilungsleitung.
1) Ich denke es wäre durchaus zumutbar, die Privatsphäre eines Einzelnen zu respektieren. Ihr könntet einfach andere Bilder nehmen. So etwas nennt man übrigens Recht am eigenen Bild und informationelle Selbstbestimmung. Dieses Recht dürft auch Ihr nicht missachten, aber gut, es ist mir Latte, im Gegenteil:
Ich selbst habe mich in der Vergangenheit immer an solche Dinge gehalten, für die Zukunft sehe ich ab sofort diese Notwendigkeit jedoch nicht mehr. Auch ich werde ab heute Eure Auslegung der informationellen Selbstbestimmung auf meine eigenen Netz-Aktivitäten und Arbeiten anwenden und durchaus die öffentliche und konkrete Darstellungen einzelner Personen und Vorgänge in Erwägung ziehen, na denn!
2) Ich kann mir denken, wer sich durch eine Bezeichnung wie Schwarzgeld-Manager und Kassenveruntreuer angesprochen fühlt. Leider sind dies keine grundlosen oder wahllosen Bezeichnungen:
- Der juristische Fachterminus für das Nicht-Offenlegen und die fortwährende Weigerung der Herausgabe gemeinsamer Vereinsgelder ist “Veruntreuung”. Insofern kann, darf und werde ich Personen, die dies getan haben, auch zukünftig als “Kassenveruntreuer” bezeichnen, auch wenn sie Mitglied Deiner ehrenwerten Abteilung sind.
- Du solltest meine Mails aufmerksamer lesen, ich habe nicht von Schwarzkassen gesprochen! Die Bezeichnung “Schwarzgeld-Manager” habe ich für Personen gewählt, die mehrfach und über längere Zeiträume hinweg (Monate), Vereinsgelder ohne Quittierung (“schwarz”) ausgeben, Vereinsgelder zu Hause lagern, monatelang nicht herausgeben und damit veruntreuen. Es gehört schon einiges an Organisation hinzu, solche Dinge überhaupt fertigzubringen. Ich werde Personen, die so etwas getan haben, daher auch weiterhin als “Schwarzgeld-Manager” bezeichnen, auch wenn sie Mitglied Deiner Organisationsstruktur sind. Ich denke, diese Bezeichnung verharmlost den Tatbestand sogar. Leider hast Du in Deiner Abteilung solche Leute. Bei der Raiba dürfen sich solche Personen nicht bewerben, sonst hätten wir den Doppelbock als Gärtner, für den FCB sind sie jedoch gut genug, da bin ich Deiner Meinung.
3) Selbstverständlich steht es Euch frei, mich aus dem Verein zu werfen, weil ich diese Dinge offen ausspreche (und vor allem immer aussprechen werde). In China macht man das auch, aber aus dem Osten kommen ja momentan bekanntlich viele tolle Innovationen.
Ich denke, Ihr macht das schon richtig. Bei der Satzung handelt es sich auch ja um ein Dokument mit sehr viel “Interpretationsspielraum”, vielleicht findet Ihr ja den richtigen Passus.
4) Meiner Meinung nach hat es einfach einen faden Beigeschmack, wenn in einem Verein Personen mit dem beschriebenen Hintergrund die Geschicke steuern. Ich bin sehr viel auch in anderen Vereinen unterwegs und rede viel mit Sportlern und Freiwilligen, die sich in ihrer Freizeit in Vereinen engagieren. Meine Erfahrung ist, dass es für diese Leute undenkbar wäre, Personen mit dem beschriebenen Hintergrund an der Spitze eines Vereins zu haben, aber gut, wenn Burlafingen sich das leisten kann!
Mit sportlichen Grüßen
Dietmar
PS: Kannst Du mir mal erklären, wie jemand über 4 Wochen für die Erstellung eines Beleges und einer Rechnung brauchen kann? Ist das normal bei Euch? Mir kommt das langsam rekordverdächtig vor, aber wahrscheinlich müsst ihr erst einen Drucker kaufen.
Am 30.10.2008 um 11:30 schrieb Hans Groß:
Hallo Dietmar,
zum ersten Teil Deiner Mail habe ich Dir bereits geantwortet. Hier werden wir verfahren wie bisher.
Zum zweiten Teil muss ich verwundert feststellen, dass Du offensichtlich von schwarzen Kassen und Veruntreuungen weißt, die sonst niemand bekannt sind. Durch Deine ständigen Beleidigungen gegenüber der gesamten Abteilungsleitung wird dein Ansinnen, nur ab zu Tennis zu spielen auf Dauer nicht möglich sein. Deshalb zu letzten Mal: unterlasse diese Unterstellungen en für alle Mal.
MfG
Hans
—–Ursprüngliche Nachricht—–
Von: Dietmar Wilhelm [mailto:wilhelm@dietmar-wilhelm.eu]
Gesendet: Donnerstag, 30. Oktober 2008 09:53
Betreff: Bitte um die Beachtung von Datenschutzrichtlinien
Lieber Hans, lieber Fonso, liebe Hermine,
hiermit möchte ich Euch als Leiter der Abteilung Tennis des FC
Burlafingen bitten, keinerlei persönliche Daten von mir oder Teilen
meiner Familie auf Eurer zukünftigen Internetpräsentation der
Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Dies betrifft alle Daten, sowohl
Daten in Text-, als auch in Bildform.
Ich möchte nicht, dass irgendwelche Daten von mir oder meiner Familie
ein Teil der öffentlichen Selbstdarstellung von Schwarzgeld-Managern
und Kassenveruntreuern werden. Ich möchte nur ab und zu Tennis spielen.
Ich bitte Euch hiermit, dies für die Zukunft zu beachten.
Liebe Grüße
Dietmar
Tags: FCB by wilhelm
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